Der Burgenländische Landes-Rechnungshof (BLRH) überprüfte die Eisenbahnkreuzungen im Burgenland. Die Prüfung betraf das Land Burgenland und die Neusiedler Seebahn GmbH. Sie umfasste den Zeitraum 2020 bis 2024. Im Fokus der Prüfung standen vor allem die Umsetzung der Rechtsvorschriften und die strategischen Vorgaben im Zeitraum 2020 bis 2024. Weiteres Augenmerk legte der BLRH auf die behördlichen und betrieblichen Überprüfungen sowie die Kosten im Zusammenhang mit den Eisenbahnkreuzungen. Verbesserungspotential sah der BLRH insbesondere bei der Datengrundlage sowie den strategischen Vorgaben mit den damit verbundenen Wirkungsanalysen. Darüber hinaus sollten Investitions- und Instandhaltungskosten für Eisenbahnkreuzungen präziser erfasst und dokumentiert werden.
Fazit der Prüfung
Der BLRH empfiehlt dem Land Burgenland, die Datengrundlage zu verbessern, die strategischen Zielvorgaben zu präzisieren und Wirkungsanalysen durchzuführen. Weiters wären die Investitions- und Instandhaltungskosten transparenter zu darzustellen, um eine effektive und effiziente Steuerung im Bereich der Eisenbahnkreuzungen sicherzustellen. Ebenso wären die bislang noch nicht überprüften Eisenbahnkreuzungen auf den Neben- und Anschlussbahnstrecken innerhalb der vorgeschriebenen Frist behördlich zu überprüfen.